Anlagen in indirekte Immobilienanlagen können mit unterschiedlichen
Produkten getätigt werden. Diese Produkte investieren in verschiedene Arten von
Immobilien in der ganzen Schweiz.
Indirekte Immobilienanlagen weisen eine beeindruckende historische
Performance und eine geringe
Korrelation mit klassischen Anlageklassen wie Aktien oder Obligationen auf. Bei einer Beimischung von indirekten Immobilienanlagen in ein gemischtes Portfolio erhöht sich einerseits die erwartete Rendite und andererseits wird das Portfoliorisiko reduziert.
In der Schweiz gibt es drei Möglichkeiten für Investitionen in indirekte Immobilienanlagen:
- Immobilienfonds
- Immobilienaktiengesellschaften
- Anlagestiftungen
Immobilienfonds und Immobilienaktiengesellschaften sind häufig an der Börse (SIX Swiss Exchange oder BX Berne eXchange) kotiert und täglich handelbar. An der SIX Swiss Exchange sind 32 verschiedene Immobilienaktien und Immobilienfonds kotiert. Die Marktkapitalisierung beträgt über CHF 37 Milliarden. Anlagestiftungen sind nicht kotiert und weisen dementsprechend eine geringere Handelbarkeit auf. Eine Übersicht über Immobilienfonds und Immobilienaktien finden Sie in unseren
Immobilienlisten.
Neben einer Direktinvestition in einzelne Immobilienfonds oder Immobilienaktiengesellschaften kann auch in
Anlagefonds investiert werden, Dieser entlastet den Anleger von der Aufgabe, die verschiedenen Produkte laufend zu analysieren und sie gemäss seiner Anlageallokation optimal einzusetzen. Zudem gibt es in letzter Zeit eine grosse Anzahl von Derivaten und Exchange Traded Funds (ETFs) die für Investitionen zur Verfügung stehen. Die Komplexität bei der Auswahl der richtigen Anlage darf jedoch nicht unterschätzt werden. Der Investor sollte die Elemente Aktiv/
Passiv, Sektor/Region, Liquidität/Handelbarkeit, Kosten, Benchmark, Emittentenrisiko, Performance und Volatilität besonders beachten.
Bei einer Haltedauer von mindestens 5 Jahren hat ein Anleger seit dem Jahr 1969 mit Immobilienfonds nie eine negative
Performance erwirtschaftet. Die durchschnittliche Jahresperformance beträgt +4.7%.
Seit 2001 haben die Immobilienfonds 86% und Immobilienaktien 108% zugelegt. Die Performance im gleichen Zeitraum beträgt für Aktien Schweiz (SPI TR) +7% und für Obligationen Schweiz (Eidgenossen 7-10 Jahre TR) +49%.
Korrelationen sind für die Berechnung des Portfoliorisikos sehr wichtig. Das hinzufügen von Anlagen, welche mit den bestehenden Anlagen negativ oder nur leicht positiv korrelieren, reduzieren das Risiko. Immobilienanlagen sind für ihre günstige Korrelation mit den klassischen Anlageklassen wie Aktien und Obligationen bekannt. Korrelationen sind jedoch nicht konstant können je nach Marktsituation zum Teil deutlich von den historischen Durchschnittswerten abweichen.
Immobilienfonds und Immobilienaktiengesellschaften halten Liegenschaften in ihrem Portfolio, welche sich vor allem aufgrund der geographischen Lage und der Nutzungsart unterscheiden.
Die Aufteilung nach Region und Nutzungsart der an der SIX Swiss Exchange kotierten Immobilienfonds und Immobilienaktien-gesellschaften sieht wie folgt aus:
| Allokation nach Region |
Allokation nach Nutzungsart |
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Die Liegenschaften in den Portfolios der Immobilienfonds und Immobilienaktiengesellschaften sind häufig heterogen, d.h. sie unterscheiden sich u.a. im Alter, Zustand, Mieter-Struktur, sowie der oben erwähnten regionalen Lage und der Nutzungsart. Eine kleine Auswahl von Liegenschaften, welche in den Immobilienportfolios enthalten sind, finden Sie in unten stehender Übersicht.